BUNDESFORSCHUNGSMINISTERIN SCHAVAN FÜR STEUERVORTEIL BEI FORSCHUNG IN UNTERNEHMEN

Bei Gespräch mit dem Vorstand des Senates der Wirtschaft stimmt Ministerin überraschend dem Vorschlag eines Senators zu


Bei einem Gespräch mit dem Vorstand des Senates der Wirtschaft zeigte sich Forschungsministerin Anette Schavan sehr aufgeschlossen für eine steuerliche Förderung der Forschung und Entwicklung in Unternehmen. Der Vorsitzende des Senates Dieter Härthe und Dr. Christoph Brüssel, Vorstandsbereich Politik und Kommunikation, hatten in dem persönlichen Treffen die Ministerin auf einen Bericht in der Zeitung DIE WELT angesprochen. Darin äußerte sich SENATOR Bauer, CEO Infinion AG, zu den steuerlichen Möglichkeiten der Unternehmen z.B. in Österreich und beklagte die fehlende steuerliche Begünstigung für Forschung in Deutschland. Eine Idee ist es die Mittel der in Deutschland erfolgten Forschung privater Unternehmen mit 10 % der eingesetzten Mittel steuerlich geltend machen zu können. Das könnte Anreiz sein, die hochqualifizierten Kräfte im Land zu bündeln.

Die Forschungsministerin stimmte überraschend dem Ansatz zu. Sie begrüßt eine Unterstützung in dieser Frage. Aus ihrer Sicht kann das vor allem dem Mittelstand helfen, denn hier wird ungern nach Subventionen gefragt. Der Aufwand einer Antragsprozedur ist meist zu abschreckend. Steuervorteile sind leichter zu handlen.